Acht von zehn jungen Entscheidern sehen Vorteile in Metropolregion Rhein-Neckar
Mannheim/Ludwigshafen, Heidelberg, Worms – acht von zehn jungen Entscheidern der Wirtschaft sehen Vorteile in der Tatsache, dass sie in einer Metropolregion leben und arbeiten. So die Ergebnisse einer Umfrage der Wirtschaftsjunioren Mannheim-Ludwigshafen, Heidelberg und Worms unter ihren Mitgliedern im März 2006. Ziel der Mitgliederbefragung war es, festzustellen, wie gut Vertreter des Mittelstands und junge Führungskräfte über die Entwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar und die damit einhergehenden Veränderungen informiert sind. Mit 134 Rückmeldungen oder rund 85% der befragten aktiven Wirtschaftsjunioren konnte ein reges Interesse zum Thema verzeichnet werden.64,5 % gaben an, sich mit der Metropolregion identifizieren zu können. Die Zugehörigkeit zu einer Metropolregion als Bürger wurde von knapp 80% der Befragten durchweg positiv beurteilt. Präferenzen hinsichtlich des einen oder anderen der genannten Bereiche kulturelles Angebot, medizinische Versorgung, Verkehrsnetz, Bildung oder Lebensqualität konnten nicht festgestellt werden. Auch werde das Freizeitangebot der gesamten Metropolregion rege genutzt: nur 7,3% machen davon lediglich wohnortnahe Gebrauch. Eine derzeitig aktive Beteiligung an unterschiedlichen Branchennetzwerken bejahten nur 39,1 % der Vertreter der Wirtschaftsjunioren. 58,2% gaben an, sich nicht an Branchennetzwerken zu beteiligen. Umgekehrt können sich 63,6 % ein ehrenamtliches Engagement in Netzwerken vorstellen, um die weitere Entwicklung der Metropolregion Rhein Auf die Frage, wie gut sie sich über die Metropolregion Rhein-Neckar bisher informiert fühlen, gab nur etwa die Hälfte der Befragten an, zufrieden zu sein. Bei der Frage nach Kenntnis von Netzwerken erzielten lediglich die „BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck e.V.“ und die Interessengemeinschaft „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ einen Bekanntheitsgrad von 20,9 % bzw. 20 %. Andere Netzwerke wie das „Kompetenzzentrum Medizintechnik Rhein- Neckar-Dreieck e.V.“, die „Qualifizierung von Jugendlichen für das Berufsleben“ oder das Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar-Dreieck e.V.“ schnitten lediglich im einstelligen Prozentbereich ab. Die Ergebnisse der Umfrage zeichnen durchweg eine positive Momentaufnahme von der Metropolregion Rhein- Neckar, lassen jedoch auf einen generellen Nachholbedarf bei der Öffentlichkeitsarbeit schließen. Am stärksten vermisst werden derzeit Informationen über die neuen Strukturen (64,5% der Befragten), gefolgt von Informationen über Branchennetzwerke und Arbeitsgemeinschaften (59,1%). Der Wunsch nach persönlichen Ansprechpartnern lag mit 53,6% auf Rang drei. Auf die Frage, wohin sie sich bei Fragen zur Metropolregion wenden würden, nannten 90 % das Internet als bevorzugte Informationsquelle. Mit deutlichem Abstand folgten die Industrie- und Handelskammern (53,6%) sowie die Zukunftsinitiative Metropolregion Rhein-Neckar (50%). Die Wirtschaftsjunioren Mannheim- Ludwigshafen sehen sich durch die Ergebnisse der Umfrage in ihrem Engagement für die Metropolregion bestätigt und wollen dieses auch zukünftig beibehalten. Die vollständige Auswertung der Momentaufnahme Metropolregion kann bei den Wirtschaftsjunioren Mannheim- Ludwigshafen direkt angefordert werden.
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